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Satzung

Satzung des Freundeskreises Tiermedizin der Veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig e. V.

Stand Juni 2004



§ 1
Name und Sitz
 
Der Verein führt den Namen:
"Freundeskreis Tiermedizin der Veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig e. V.".
Sein Sitz ist in Leipzig. Er ist in das Vereinsregister eingetragen.


§ 2
Zweck des Vereins
 
Der Freundeskreis Tiermedizin der Veterinärmedizinischen Fakultät Leipzig e.V. (nachfolgend "Freundeskreis" genannt) hat den Zweck, ausschließlich und unmittelbar an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig die Tiermedizin zur Heilung erkrankter Tiere, Bewahrung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Tiere und zur Sicherung der Gesundheit der Menschen zu fördern. Ein weiterer Zweck ist die Förderung der Bildung der Allgemeinheit.

Der Freundeskreis verfolgt die Aufgabe, die Leistungen des Staates für die Veterinärmedizinische Fakultät zur wissenschaftlichen Forschung, für den Betrieb aller ihrer wissenschaftlichen Einrichtungen, für die Ausbildung der Studierenden, die Fortbildung der Tierärztinnen und Tierärzte und die Unterstützung des begabten wissenschaftlichen Nachwuchses zu ergänzen.

Die Mittelbeschaffung und Weiterleitung der Mittel an die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig erfolgen zwecks Verwendung für wissenschaftliche Zwecke.

Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Initiierung und Durchführung von Veranstaltungen, Projekten und anderen Vorhaben wie Vorträgen, Ausstellungen, Kolloquien und Seminaren, die der Bildung, Wissenschaft und Forschung dienen, sowie durch die Vergabe des "Wilhelm-Ellenberger-Preises" und der Förderpreise für herausragende Studien- und Promotionsleistungen.


§ 3 
Gemeinnützigkeit
 
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Interessen. Mittel des Freundeskreises dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Freundeskreises. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4
Mittel zur Erreichung der Vereinszwecke
 
Mittel zur Erreichung der Vereinszwecke sind:

1. Mitgliedsbeiträge

2. Spenden

3. Zuwendungen

4. Sammlungen

Die Mittel des Freundeskreises dürfen nur für die im § 2 genannten Zwecke verwendet werden. Bestimmungen, die von Mitgliedern oder anderen natürlichen oder juristischen Personen bezüglich der Verwendung von ihnen geleisteter Sonderbeiträge, Spenden oder Zuwendungen getroffen werden, sind im Rahmen der Satzung einzuhalten.
 
§ 5
Mitgliedschaft und Beiträge
 
Mitglied des Freundeskreises kann jede natürliche oder juristische Person werden, die an der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig und den dort gepflegten Wissenschaften interessiert ist, sofern sie auf Grund dieser Satzung ihren Beitritt erklärt und der Beitritt durch den Vorstand angenommen wird.

Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich bis zum 31.März zu entrichten. Nach erfolgter Aufnahme ist der Beitrag innerhalb von vierzehn Tagen zu zahlen.

Über Spenden und andere Zuwendungen wird eine entsprechende Bestätigung ausgestellt und zugesandt.

Die Mitgliedschaft erlischt stillschweigend, wenn trotz Aufforderung zwei Jahresbeiträge nicht bezahlt wurden.

Die Mitgliedschaft kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres mittels schriftlicher Erklärung an den Vorstand des Freundeskreises aufgehoben werden.

§ 6
Rechte der Mitglieder
 
Die Mitglieder haben das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, Anfragen und Anträge zu stellen und ihre Stimme abzugeben. Jedem Mitglied steht das aktive und passive Wahlrecht zu.

Juristische Personen werden durch eine(n) Bevollmächtigte(n) vertreten.     

Die Mitglieder können sich bei Ausübung ihres Stimmrechts nur durch andere Mitglieder vertreten lassen; die Vollmacht hierzu bedarf der Schriftform.

Die Mitglieder haben das Recht, an Veranstaltungen des Freundeskreises   teilzunehmen.
 
§ 7 
Pflichten der Mitglieder
 
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge pünktlich zu zahlen, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten, die Beschlüsse der Organe des Freundeskreises zu befolgen, die Interessen des Freundeskreises nach Kräften zu fördern und die Bestrebungen des Freundeskreises zu unterstützen.

Anschriftenänderungen oder Wegfall der Voraussetzungen eines ermäßigten Mitgliedsbeitrages sind der Geschäftsstelle des Freundeskreises mitzuteilen.

§ 8
Organe des Vereins
 
Organe des Freundeskreises sind:
1. die Hauptversammlung
2. der Verwaltungsrat
3. der Vorstand


§ 9
Hauptversammlung
 
Die Hauptversammlung findet einmal im Geschäftsjahr statt. Ihre Ankündigung muss mindestens vier Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung an die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung erfolgen.

Die Hauptversammlung ist unabhängig von der Anzahl der Versammlungsteilnehmer beschlussfähig.

Eine außerordentliche Hauptversammlung muss vom Präsidenten des Freundeskreises innerhalb von vier Wochen einberufen werden, wenn mindestens ein Fünftel der am 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres eingeschriebenen Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Beratungsgegenstände beantragt.

Die Hauptversammlung befasst sich mit:

1.der Entgegennahme des Jahresberichts über das abgelaufene Geschäftsjahr

2.der Entgegennahme und Verabschiedung der Jahresrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr nach dem Bericht der Rechnungsprüfer

3.der Entlastung des Vorstandes

4.der Entgegennahme des Finanzplanes

5.der Wahl des Verwaltungsrates und der Rechnungsprüfer

6.der Festsetzung des Jahresmindestbeitrages auf Vorschlag des Vorstandes

7.weiteren Angelegenheiten des Freundeskreises.

Über die Hauptversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Präsidenten und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.


§ 10
Verwaltungsrat
 
Der Verwaltungsrat besteht aus mindestens acht Personen, die Mitglieder des Freundeskreises sein müssen und von der Hauptversammlung gewählt werden.

Außerdem gehören dem Verwaltungsrat stets der Dekan und zwei vom Rat der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig gewählte Professoren an.

Die Amtsdauer der Mitglieder des Verwaltungsrates beträgt drei Jahre. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus, so kann der Verwaltungsrat für den Rest der Amtsperiode eine Ersatzperson bestimmen.


§ 11
Aufgaben des Verwaltungsrates
 
Der Verwaltungsrat entscheidet in Angelegenheiten, die ihm durch die Satzung vorbehalten sind, vom Vorstand vorgelegt oder von der Hauptversammlung zugewiesen werden. Insbesondere hat er alle der Hauptversammlung zur Beschlußfassung zu unterbreitenden Gegenstände und Anträge vorzubereiten.

Der Verwaltungsrat tagt jährlich zweimal, davon einmal in Verbindung mit der Hauptversammlung. Seine Einberufung ist ferner   nach dem Ermessen des Präsidenten jederzeit möglich. Sie muß auch erfolgen, wenn mindestens drei Mitglieder des Verwaltungsrates dies schriftlich beantragen. Die Einladung muß schriftlich mit vierzehntägiger Frist erfolgen.                                 .

Zur Gültigkeit der Beschlüsse des Verwaltungsrates ist die Mitwirkung von mindestens sechs Mitgliedern erforderlich. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt;   bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

Über die Verhandlungen des Verwaltungsrates ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Präsidenten und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen ist. Der Verwaltungsrat kann sich eine Geschäftsordnung geben.

Auslagen für Reisekosten, die anläßlich der Teilnahme an Sitzungen des Verwaltungsrates entstehen, können Mitgliedern des Verwaltungsrates auf Antrag ersetzt werden.


§ 12
Vorstand
 
Die Mitglieder des Verwaltungsrates wählen aus ihrer Mitte den Vorstand. Der Vorstand besteht aus vier gewählten Personen:

1. dem Präsidenten

2. dem Vizepräsidenten

3. dem Geschäftsführer

4. dem Schatzmeister

Außerdem gehört dem Vorstand der Dekan der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig an.

Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl der Mitglieder des Vorstandes ist möglich.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtszeit aus, so wählt der Verwaltungsrat eine Ersatzperson für den Rest der Amtsdauer.


§ 13
Aufgaben des Vorstandes
 
Der Vorstand führt die Geschäfte nach Maßgabe der Satzung, der Beschlüsse der Hauptversammlung und des Verwaltungsrates.

Der Präsident führt die laufenden Geschäfte im Namen des Vorstandes nach innen und außen und leitet die Hauptversammlungen, die Sitzungen des Vorstandes und des Verwaltungsrates und setzt deren Tagesordnungen fest. Er kann als beratendes Mitglied an allen Sitzungen der Ausschüsse teilnehmen, die zu besonderen Aufgaben gebildet worden sind.

Der Geschäftsführer und der Schatzmeister unterstützen den Präsidenten in der Führung des Schriftwechsels, der Aufnahme von Niederschriften über Verhandlungen, der Führung der Mitgliederlisten und der Erledigung der Mitteilungen.

Der Schatzmeister ist für die Kassenführung verantwortlich.

Über die Verhandlungen des Vorstandes wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Präsidenten und vom Geschäftsführer zu unterzeichnen ist.

Die Mitglieder des Vorstandes erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Auslagen können Vorstandsmitgliedern auf Antrag ersetzt werden.


§ 14
Vertretung des Freundeskreises
 
Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Freundeskreises gegenüber Dritten erfolgt in allen Angelegenheiten durch den Präsidenten und den Vizepräsidenten des Freundeskreises. Jeder von ihnen ist stets einzelvertretungsberechtigt.

Vorstand im Sinne der Rechtsvorschriften sind der Präsident und der Vizepräsident des Freundeskreises.


§ 15
Ehrenpräsident und Ehrenmitglieder
 
Zum Ehrenpräsidenten und zum Ehrenmitglied kann die Hauptversammlung auf Vorschlag des Verwaltungsrates Personen ernennen, die sich in hervorragender Weise um den Freundeskreis verdient gemacht haben. Ehrenpräsident und Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Freundeskreismitglieder ohne deren Pflichten.


§ 16
Abstimmungen und Wahlhandlungen
 
Abstimmungen und Wahlhandlungen erfolgen offen, es sei denn, dass mindestens ein Viertel der Anwesenden eine geheime Abstimmung verlangt.

Bei Abstimmungen und Wahlhandlungen entscheidet, wenn nichts anderes bestimmt ist, die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

Beschlüsse des Verwaltungsrates über Änderung der Satzung sowie über die Auflösung des Freundeskreises bedürfen der Zustimmung der Hauptversammlung mit mindestens zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

 
§ 17
Geschäftsjahr und Rechnungsprüfer
 
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Zur Prüfung der Rechnung des laufenden Jahres und zur Kassenprüfung wählt die Hauptversammlung zwei Rechnungsprüfer.

 
§ 18
Auflösung
 
Bei Auflösung des Freundeskreises oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Freundeskreises an die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 
Beschlossen auf der Hauptversammlung des Freundeskreises am 26. Juni 2004 in Leipzig.

Diese Satzung tritt mit sofortiger Wirkung an die Stelle der Satzung vom 13.10.1990 in der Fassung vom 26.10.1991.

Vereinsregister des Amtsgerichts Leipzig VR 817 22.07.2004